Corona und die Verwundbarkeit der Eigentumslosen

Artikel, erschienen in: PROKLA 199 | 50. Jahrgang | Nr. 2 | Juni 2020 | S. 201-218
Text im Volltext zum Download: https://doi.org/10.32387/prokla.v50i199.1867

Zusammenfassung: Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie stürzte viele Menschen, wie die Ökonomie insgesamt, nach kurzer Zeit in eine existenzielle Krise. Über eine schnelle Rückkehr zur Normalität wurde gestritten, »Geld oder Leben« war die Frage, auf die sich die Debatten zuspitzten. Dass sich in einem der reichsten Länder der Welt soziale Probleme derart schnell verschärfen, wenn nur Teile der Wirtschaft runterfahren, verweist auf einen Mangel an Resilienz. Das ist kein allgemein gesellschaftliches Problem, sondern verweist auf die herrschenden Eigentumsverhältnisse, die meist nicht als Ursache für diese sozialen Verwundbarkeiten in den Blick geraten.

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Herzlich Willkommen. Hier schreibt Sabine Nuss, Verlegerin und Autorin, über die Welt des Kapitals, über Arbeit und Natur, über das Privateigentum, aber vor allem: Wie alles mit allem zusammenhängt, wie es uns bewegt, wie wir es bewegen. Manchmal auch über Alltägliches.

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Und nochmal: nicht die Pandemie verschärft die soziale Spaltung, sondern der kapitalistische Kontext der Pandemie.

Ein grandioses, komprimiertes Werk voller Inspiration und Ermutigung. Ich hab es innerhalb weniger Stunden verschlungen.

Große Leseempfehlung für alle, die Alternativen zum Hamsterrad unserer Leistungs- und Profitgesellschaft suchen.

Kudos an @SabineNuss 💯

Unboxing Handbook of Critical Agrarian Studies, @ElgarPublishing also in Berlin. Thanks to the brilliant co-editors Bettina Engels, Ben McKay, @AHAkramLodhi

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