Marx und die Roboter

Vernetzte Produktion, Künstliche Intelligenz und lebendige Arbeit

2019 • 352 Seiten, Broschur.
ISBN 978-3-320-02362-1
Karl Dietz Verlag Berlin GmbH

Roboter, Künstliche Intelligenz und digitale Vernetzung treiben die Automatisierung der Produktion voran. Die lebendige Arbeit werde verschwinden, der Mensch endgültig ersetzbar, warnen die einen aufgeregt. Die anderen sehen Wachstumspotenziale, Standortvorteile – oder sogar neue Chancen zur Überwindung des Kapitalismus.

Karl Marx war Zeit seines Lebens fasziniert von den Potenzialen der Technik, Produktivkraft war der Begriff, den er dafür prägte. Wie kann heute eine an Marx orientierte Analyse den technologischen Wandel erklären? Was ist das Neue, wo tritt nur das Alte in anderer Form auf die Bühne? Braucht die Kritik des Kapitalismus neue Begriffe?

Es schreiben: Florian Butollo,Timo Daum, Kristina Dietz, Franza Drechsel, Christine Gerber, Felix Gnisa, Frigga Haug, Georg Jochum, Elena Louisa Lange, Christian Meyer, Kim Moody, Phoebe Moore, Nadine Müller, Sabine Nuss, Sabine Pfeiffer, Simon Schaupp, Dorothea Schmidt, Sebastian Sevignani, Karsten Uhl, Judy Wajcman.

Videodokumentation der Buch-Premiere

Basierend auf dem Buch «Marx und die Roboter», das soeben im Karl Dietz Verlag erschienen ist, haben diskutiert:

Tobias Kämpf, Wissenschaftler am ISF München und ab Wintersemester 19/20 Vertretungsprofessur «Soziologie der digitalen Transformation» an der Ruhr-Universität Bochum

Florian Butollo, Sachverständiger in der Enquete Kommission «Künstliche Intelligenz» des deutschen Bundestages, Leiter der Forschungsgruppe 1 «Arbeit in hochautomatisierten digital-hybriden Prozessen» am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Karl Dietz Verlag Berlin, Münzenberg Forum, OXI. Wirtschaft anders denken und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.


Über mich

Sabine Nuss

Herzlich Willkommen. Hier schreibt Sabine Nuss, Verlegerin und Autorin, über die Welt des Kapitals, über Arbeit und Natur, über das Privateigentum, aber vor allem: Wie alles mit allem zusammenhängt, wie es uns bewegt, wie wir es bewegen. Manchmal auch über Alltägliches.

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sabine.nuss [ at ] posteo.de

 

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15 Prozent der Menschen bei ~uns~ haben schwere wirtschaftliche Sorgen. Aber 85 Prozent haben in den vergangenen Monaten einfach nur ihren Konsum reduziert ohne dass ihnen wirklich etwas fehlt. Das könnte der Kapitalismus nicht überleben und würde zu Elend führen.

„Faktisch haben sich die Arbeitsbedingungen von vielen Beschäftigten also verschlechtert, Balkon-Applaus hin oder her. ...Hat sich Verdi überrumpeln lassen?“

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Fragen an @_verdi Chef Frank Werneke in @ndaktuell https://www.neues-deutschland.de/artikel/1137302.corona-und-gewerkschaft-aus-dankbarkeit-passiert-nichts.html

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