Letzte Beiträge

Eine Frage der Bedürfnisse

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Im Kapitalismus verfolgt Planung einen bestimmten Zweck – die Erzielung von Profit. Die Befriedigung von Bedürfnissen ist dazu nur ein Mittel, nicht der Zweck selbst. Vernünftig ist das nicht. Als Lenin sich zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mit aller Gewalt daran machte, die Planwirtschaft einzuführen, verfolgten er und die Bolschewiki ein Ziel: die Marktwirtschaft, also der Kapitalismus ...

Alle reden über Marx

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Vor kurzem hat die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« ihre jährliche Rangliste der 100 einflussreichsten Ökonomen vorgelegt. Karl Marx war auch dabei. Er ist hochgerutscht auf Platz 66 (von 89 im vergangenen Jahr) und ist damit einflussreicher als Carl Christian von Weizsäcker (98). Kein Wunder. Seit Ausbruch der Finanzkrise vor zehn Jahren wird Marx auch in den Leitmedien wieder zitiert. Tenor: ...

Die Sache mit dem Fetisch

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Im Vorfeld der Marx-Jubiläen stehen MarxistInnen und Marx-Beschäftigte im Kampf gegen Windmühlen. Fast alle Medien, die was auf sich halten, haben den 150jährigen des Kapitals und den 200. Geburtstag seines Schöpfers auf dem Redaktionsplan. Ein Must have der Themenplanung. Meist im Feuilleton oder im Wirtschaftsressort widmen sich JournalistInnen oder GastautorInnen dem Denker, seinem Werk ...

Die Grande Dame der Gemeingüterforschung

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Elinor Ostrom (1933-2012) ist die erste und bisher einzige Frau, die den Wirtschaftsnobelpreis erhalten hat. Als Politologin analysierte sie ökonomisches Handeln von Personen, die Güter gemeinsam nutzen. Das Ergebnis: Sie können es effizienter als Markt oder Staat. Elinor Ostrom machte da weiter, wo die meisten Ökonomen mit dem Denken aufhören – bei der These vom Trittbrettfahren. Die lautet: ...

Marxistisches Fitneßtraining

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150 Jahre ist es her, dass „Das Kapital“ von Karl Marx erschien, und noch immer, derzeit verstärkt, wird es lebhaft diskutiert. Das kann, muss nicht, ein Beleg dafür sein, dass die dort auffindbare Analyse der kapitalistischen Verhältnisse an Aktualität nichts eingebüßt hat. So wird der US-Ökonom John Kenneth Galbraith in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift der Bundeszentrale für Politische Bildung ...

Über mich

Sabine Nuss

Herzlich Willkommen. Hier schreibt Sabine Nuss, Verlegerin und Autorin, über die Welt des Kapitals, über Arbeit und Natur, über das Privateigentum, aber vor allem: Wie alles mit allem zusammenhängt, wie es uns bewegt, wie wir es bewegen. Manchmal auch über Alltägliches.

Kontakt

sabine.nuss [ at ] posteo.de

 

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Laschet.
Ohne mit der Wimper zu Zucken war eine seiner ersten Ideen im April 2020 ein Notstandsgesetz welche das ohnehin überforderte Personal in Krankenhäusern per Zwang zu Überstunden und Dienst auch ohne adäquate Schutzausrüstung verpflichten sollte.
#NeverForget

Roger Akelius, Immobilienkonzern-Eigentümer, zum #Mietendeckel-Urteil so: »Ich bin sehr glücklich, dass Deutschland zur Ordnung zurückgefunden hat« ⬇️

Rosa Luxemburg so: »Eure Ordnung ist auf Sand gebaut.« 📣

Quelle: https://dietzberlin.de/produkt/sich-nicht-regieren-lassen/ 🥳 https://twitter.com/dwenteignen/status/1384870085505032192

Deutsche Wohnen & Co Enteignen@dwenteignen

So äußert sich Roger Akelius zur Mietendeckel-Entscheidung: „Ich bin sehr glücklich, dass Deutschland zur Ordnung zurückgefunden hat“. #mietendeckel 😤😡

Beste Argumente für den #mietendeckel: Das (vergiftete) Versprechen des Privateigentums ☠️ „Keine Enteignung ist auch keine Lösung“. @SabineNuss diesen Samstag 15 h auf dem Gerechtigkeitskongress von @gruene_jugend. Wer beim Workshop nicht teilnehmen kann 👉 Buch lesen 😉

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